Die KKI-Jugend

Da der KKI ein Familienverein ist, darf natürlich auch die Jugendarbeit nicht zu kurz kommen.

Neben Spiel und Spaß im Wasser gibt es auch dieses Jahr einen spannenden Ausflug von & mit unserem Jugendwart Jörg und vor allem das diesjährige Highlight: Die Kanujugendspiele am 7. Juli 2018. Endlich sind sie wieder da! Die Kids hatten im letzten Jahr viel Spaß, mal einen ganz anderen Tag im Boot zu erleben. Vielen Dank auch an die Zugvögel für die Organisation!

Nach der einfachen Formel "Mehr Kinder = mehr Spaß" freuen wir uns immer, wenn weitere Familien dem Verein beitreten. Wenn Sie Interesse haben, kommen Sie vorbei oder schreiben eine E-Mail an vorstand(at)kki-essen.de

Der Erfolg in der Jugendarbeit wurde in der Saison 2008 und 2009 belohnt: unsere Jugend errang den 1.Platz in der Bezirkswertung des Bezirks 8 erreicht!

Im Laufe der 90er Jahre entwickelte sich die Jugendabteilung des KKI sehr positiv, immer mehr Kinder bevölkerten die Wiese des KKI-Geländes. So wurden Überlegungen angestellt, was man den Kinder und Jugendlichen neben gemeinsamen Kanutouren noch anbieten könnte. Daraus entstanden alljährliche Kinder- und Jugendwochenenden, die nun seit 1996 zum ständigen Angebot gehören.

Früh übt sich, wer Meister werden will......
.....19 Jahre später
.....19 Jahre später

Jugendfahrt Herbst 2010 (von Lena Koch)

Kanu Jugend Tour 2010

Am 17.10.10 war es endlich so weit: Die KKI Jugend machte sich auf die lang ersehnte Reise nach Hann. Münden, auf eine scheinbar unendlich lange Fahrt, auf der alle „Nichtfahrer“ noch ein wenig Kraft schöpften, indem sie das ein oder andere Nickerchen machten. Alle? Das „Party Auto“ mit Maxi, Marco und Maike an Bord bildete da wohl die Ausnahme. Somit wären wir auch bei den Teilnehmern dieser Fahrt angelangt. In etwas abgeschwächter Besetzung waren wir in diesem Jahr nur zu sechst. Zu den oben genannten, kommen noch Peter, Kimi und Lena. Begleitet wurden wir von unserer Blagenwartin Geli und ihrer Stütze Georg.

In Hann. Münden angekommen, besetzten wir gleich unsere Zimmer und nach dem Abendessen planten wir die nächsten Tage.
Montags ging es direkt aufs Wasser von Hann. Münden bis nach Oedelsheim. Bei geschätzten minus 20 Grad (ich neige zu Übertreibungen) und dick eingepackt, machten wir uns auf den Weg. Trotz des kalten Wetters war die Stimmung gut wie immer und der gruselige Nebel auf dem Wasser machte das „Feeling“ perfekt. Nachdem wir unser Mittagessen auf dem Wasser verzehrt hatten, gab es dann die ersten kalten Finger. Natürlich hielten alle bis zum Schluss tapfer durch, aber am Ende waren wir froh, wieder im warmen Auto zu sitzen. Die Boote blieben in Oedelsheim, denn am nächsten Tag sollte es von dort weiter gehen. Georg brachte uns auf dem Rückweg noch etwas Kultur nahe, als er uns in eine kleine Kirche mit wunderschöner Akustik führte. Zum Glück waren dort nicht allzu viele Menschen, denn mit Paddelschuhen, Neo-Hosen und KKI-Pullis hatten wir uns nicht ganz die richtige Garderobe ausgesucht und waren zudem noch identifizierbar.

Am Nächsten Tag machten wir uns wieder früh auf den Weg, um von Oedelsheim weiter bis nach Beverungen zu paddeln. Der Wind an diesem Tag war allerdings eine weniger erfreuliche Konstante dieses Paddeltages, da das Gefühl voran zu kommen gegen Null ging. Dafür hatte Georg uns in Beverungen eine Belohnung in Aussicht gestellt: Waffeln mit heißen Kirschen, Sahne und Kakao!  -  lecker  -  Nach diesem Schmaus ging es zurück zur Jugendherberge.

Wie schon vor zwei Jahren hatte Maxi ein Drehbuch geschrieben. Der Titel Lautet: Klara Fall für Theo Retisch!
Der Film sollte während der Jugendfahrt gedreht werden, somit war der Mittwoch als paddel- freier Drehtag geplant. Morgens sollte es also losgehen. Doch da die 51 gepaddelten Kilometer der letzten beiden Tage allen in den Knochen steckten, hieß es erstmal ausschlafen. Gegen halb 12 fingen wir mit der 1. Szene an.
Doch das Filme drehen ist eine brotlose Kunst, denn als seien höhere Mächte im Spiel, machte ein vierstündiger Stromausfall den Drehplan zunächst zunichte. Als es endlich weiter ging, kamen wir eher schleppend voran. Am Ende des Tages waren immer hin drei von 15 Szenen im Kasten.

Das Paddeln wurde auch am Donnerstag erstmal aufgeschoben, um beim Filmen Fortschritte zu machen. Nun wurden erstmal alle Szenen mit den Hauptcharakteren gedreht. Das klappte soweit sehr gut und die Hoffnung, dass wir den Film vor Ende der Jugendfahrt fertig stellen würden, stieg bei allen und verbreitete gute Laune. Doch die aufwändigen Szenen sollten erst noch kommen.

Für  den Abend hatten wir eine Nachtwächter-Wanderung gebucht. Also liefen wir im Dunkeln nach Hann. Münden, wo uns am Rathaus eine mit Stofftierratten, traditioneller Kleidung, und der „Hellebarde“, bestückte Nachtwächterin empfing. Bei dieser Führung durch die Stadt lernten wir allerhand über Hafenstädte im Allgemeinen, die Stadt Hann. Münden und über die Zeit des Mittelalters. Wir lernten dabei auch das Nachtwächter-Handwerk zu beherrschen und zu würdigen. In diesem Sinne:

                        „Hört Ihr Leut und lasst Euch sagen,
                         denn die Uhr hat 12 geschlagen,
                         bewahrt das Feuer und das Licht,
                         macht alle Türen und auch Fenster dicht.“

Am Freitag waren wir guter Dinge, mit dem Film fertig zu werden. Es fehlten nur noch wenige Szenen. Doch es gab leider die ersten Krankheitsfälle und dadurch war heute  wohl einer der nicht so ergiebigen Tage des Drehens. Abends fuhren wir dann auf allgemeinen Wunsch nach Kassel ins Kino.

Samstag! Heute hatten wir viel vor. Der Film musste fertig werden. Also rissen sich alle zusammen. Und obwohl keiner mehr damit gerechnet hatte, waren am Ende des Tages alle Szenen im Kasten und wir ließen die Woche gemütlich, mit Geli und Georg, im Gemeinschaftsraum ausklingen. Da haben wir bis spät in die Nacht gequatscht, gelacht und gesungen.

Die Abfahrt am Sonntag ging dann entspannt vonstatten.
 
Und auch wenn das Paddeln vielleicht etwas zu kurz kam, war es doch eine super schöne Fahrt, auf der wir viel Spaß zusammen hatten. Deshalb auch noch mal ein ganz großes Dankeschön an Geli und Georg.
                         

Die KKI-Jugend bei den Kanu Jugendspielen 2010 (Text: Kimberley Tebart/Fotos: Angelika Joithe)

Akteur: Tom Schätzler


An dem Wochenende 11./12. September 2010, nahm unsere Jugend an den Kanujugendspielen am BKC teil.

Wir haben uns am Samstag Morgen um 10 Uhr getroffen um unsere Sachen zu packen und dann gemeinsam zum BKC zu fahren. Als wir dann angekommen sind, haben wir uns einen Platz auf der großen Wiese ausgesucht, an dem auch schon andere Vereine ihre Lager aufgebaut haben. Um 13 Uhr musste Geli, unsere Jugendwartin, zur Ob-Leute Besprechung. In der Zeit wo Geli weg war haben wir unsere Sachen in die Zelte geräumt. Als Geli dann wieder kam und uns von der Besprechung erzählt hat, ist uns Jemand den Parcour vorgefahren den wir dann am nächsten Tag auf Zeit bewältigen mussten. Den Nachmittag verbrachten wir dann damit zu üben und später bewältigten wir die Rettungsstaffel, bei der wir den 4. Platz belegten.
Am nächsten Tag war der Start schon um 9 Uhr. Nachdem wir alle in unterschiedlichen Altersgruppen gestartet sind, hatten wir ein wenig Zeit um Pause zumachen, da wir an einem zweiten Durchgang teilnehmen mussten. Nach den Durchgängen haben wir unsere Zelte und Sachen zusammen gepackt, damit wir nach der Siegerehrung nach Hause fahren konnten. Bei der Siegerehrung haben wir unsere Platzierungen erfahren, Marco Mrozek, Tom Schätzler sowie Kimberley Tebart wurden in ihrer Altersgruppe 4., Maximilian Lippemeier konnte leider nur den 7. Platz in seiner Altersgruppe belegen.

Akteur: Marco Mrozek
Akteur: Maxi Lipemeier
Akteur: Kimi Tebart

Kluterthöhle 2010 (Text: Maximilian Lippemeier/Fotos: Angelika Joithe)

Am 26.08.2010 befand sich die KKI-Jugend ausnahmsweise mal nicht auf einem Fluss sondern etliche Meter weiter unten. Die Kluterthöhle im Ennepetal verwandelte sich für die jungen Kanuten in einen matschigen Kriech-Parcours mit viel Spaß und Gelächter.

Voher.......

 

Mit Taschenlampen und Helmen ausgerüstet folgten sie einer Höhlenführerin durch die engen und dreckigen Passagen des unterirdischen Irrgartens. Und auf dem Weg schaffte es garantiert niemand sauber zu bleiben (soweit man das überhaupt wollte). Die kühle und sauerstoffreiche Luft war angenehm und auch die etwas ungewohnten Hindernisse sorgten für viele lustige und aufregende Momente. Ab und zu verriet die Führerin auch einige interessanten Details über die Kluterthöhle, die ich an dieser Stelle aber nicht verraten will, falls sich ein Leser entschließt auch eine besondere Erfahrung zu machen und das Kluterthöhle-Erlebnis zu wagen.
Im Großen und Ganzen kann man die Höhlentour nur schlecht beschreiben, man muss es einmal erlebt haben. Nach all der vielen Kletterei und Kriecherei sahen alle Jugendliche mehr oder weniger wie ein Klumpen Schlamm aus. Für diese Leistung belohnten sich die Paddler gewaschen oder ungewaschen mit etwas Fast Food bei McDonalds.
Alles in Allem hat der gesamten KKI-Jugend der Ausflug ins unterirdische Ennepetal sehr gut gefallen. Die Kluterthöhle ist eine Erkundung auf jeden Fall wert. Gerne wieder!

Nacher!

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